Wieso sollen Blumenwiesen angelegt werden?
Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten brauchen Nahrung. Leider verschwinden immer mehr Flächen als Nahrungsquelle. Deshalb ist es wichtig, neue Blühfläche zu schaffen – sei sie auch noch so klein. Außerdem ist eine Blumenwiese auch was fürs Auge.
Ab wann können Blumenwiesen angesät werden?
Bereits jetzt kann mit der Vorbereitung des Bodens begonnen werden. Und dann je nach Wetterverlauf, sobald die stärksten Nachtfröste vorbei sind, wird angesät.
Wie muss ich eine Blumenwiese in meinem Garten anlegen, damit Bienen, Insekten und Schmetterlinge genügend Nahrung finden?
Zuerst den richtigen Standort suchen (schattig, sonnig, trocken…), je nach Begebenheit können verschiedene Mischungen verwendet werden.
Gibt es denn verschiedene Arten von Blumenwiesen?
Grundsätzlich wird zwischen Einjähriger oder Mehrjähriger (Naturblumenwiese) unterschieden.
Eine Einjährige Blumenwiese ist leichter anzulegen, da der Boden nur offen sein muss. Offen heißt kein Bewuchs. Oft wird die Meinung vertreten das der Samen direkt ins Gras gesät werden kann. Dabei erstickt der Samen bei der Keimung. Am besten ist es, frischen, unkrautfreien, mageren Humus beim Anlegen einer Wiese zu verwenden.
Was ist bei mehrjährigen Blumenwiesen zu beachten?
Bei den mehrjährigen Mischungen ist der Aufwand höher, weil die Erde abgemagert werden sollte. Dies kann mit Sand und Kies erfolgen. Damit der Blüherfolg lange anhält, tragen wir in der Stadtgärtnerei 30cm purer Kies auf. Für die Keimung wird dann noch 2cm Substrat aufgebracht. Somit entsteht eine magere Blumenwiese für mehrere Jahre.
Welches Saatgut kann empfohlen werden?
Für einjährige Mischungen kann ich die Dornbirner Blumenwiese empfehlen. Diese haben wir extra für unser Klima zusammengestellt. Wer durch Dornbirn geht sieht einige Beispiele dieser Mischung. Bei mehrjährigen Mischungen bitte Kontakt mit einem Gärtner aufnehmen, dieser kann sicher die richtige Zusammenstellung für den Standort empfehlen.
Was ist nach der Aussaat zu beachten?
Das Saatgut hält auch mal einen leichten Frost aus. Allerdings sind die Samen während der Keimphase (eine Woche nach der Aussaat) empfindlich und können mit einem Vlies bei Frost geschützt werden. Wichtig ist auch während der Keimung zu gießen.

